Sie ist der Allrounder in unserem Kleiderschrank. Kaum ein anderes Kleidungsstück, das wohl wirklich jede von uns besitzt. Die Rede ist von der weißen Bluse. Dem Klassiker. Eine weiße Bluse gehört einfach zum Bestand. Es gibt kaum eine Gelegenheit, zu der nicht eine weiße Bluse getragen werden kann. Das lange nur im Büro für gut befundene Stück ist richtig kombiniert eine Begleiterin für alle Lebenslagen. Viele tragen sie vor allem dann, wenn ein seriöses Auftreten gefragt ist. Doch dafür allein ist die Bluse fast verschenkt. Um Klasse auszustrahlen, muss das Modell mit edlem und etwas auffälligem Zubehör aufgepeppt werden. Leger wirkt eine weite Bluse auch zur Chino, wie etwa Boss Orange derzeit zeigt. Mädchenhaft wirkt die Kombination von Cinque zu einem kurzem Rock. Zum langen Rock mit hoher Taille, wie Comma zeigt, wirkt das weiblich. Boss Black hat etwa eine eher männlich wirkende Variante, Mango lässt die Anzughose zur sehr weit ausgeschnittenen Bluse zum Abendoutfit werden. Dazu wird häufig eine Perlenkette getragen.
Vor allem die Schnitte der Bluse, die heute sehr vielfältig sind, tragen zu ihrer Wandelfähigkeit bei. Eine tolle modische Varianten ist die Schluppenbluse – auch wenn sie keine Neuheit ist, sondern eine Wiederkehrerin aus den 40er Jahren. Die Bluse mit Schleife am Hals, genannt Schluppe. Diese kann gut zu Röcken getragen werden.
Idealerweise hat Frau zwei Modelle im Schrank. Ein ungewöhnlicheres Modell, etwa eine Wickelbluse für Frauen mit viel Oberweite oder eine Smokingbluse mit Nahtverarbeitungen an der Vorderseite für weniger kurvige Frauen. Richtig sitzt eine Bluse, wenn sie tailliert genug ist, dass der Körper von Schultern über Taille hin zu den Hüften wie ein X aussieht. An den Schultern sollte sie nicht so eng sein, so dass die Bewegungsfreiheit eingeschränkt werde und über der Brust dürfe der Ausschnitt nicht aufklaffen. Der Saum sollte nicht an der breitesten Stelle des Körpers, etwa den Hüften, enden.






