Oslo
Beste Reisezeit: Frühling, Sommer
Shopping-Tipp: Die schlechte Nachricht erst einmal vorweg: Wer in Oslo tütenweise shoppen gehen will, der muss eine belastbare Kreditkarte besitzen. Denn: Oslo gilt als die derzeit teuerste Stadt der Welt – was sich leider natürlich auch auf die Klamottenpreise niederschlägt. Die gute Nachricht: Kennt man einige bestimmte Adressen, so lässt sich dennoch das ein oder andere Teil erstehen. Da wäre zum einen “Monki” (Bild unten links), das mitten auf der Haupteinkaufsstraße, der Kar Johans Street, liegt. Sowohl das Innendesign des Shops als auch die Klamotten und Accessoires überzeugen: Fashion trifft auf Farbe scheint hier das Motto zu sein. Auf der Kar Johans Street finden sich auch “Bik Bok” oder ”Cubus”. Halbwegs bezahlbar lässt es sich hier Schuhe, Schals und natürlich Klamotten shoppen. Ein Geheimtipp ist die Straße Hegdehaugsveien, in der sich nicht nur Shops, sondern auch Cafés aneinander reihen. Besonders der “Super Duper Store” “Moods of Norway” lohnt einen Besuch – wenn auch mehr zur Inspiration bei Preisen um die 80 Euro für ein Shirt.
Besonderer Tipp: Es wäre schwer, an dieser Stelle nur einen besonderen Tipp hervorzuheben. Also lasse ich es lieber gleich sein. Für die Kunstkenner wäre da zum einen das Munch Museum (Eintritt 13 Euro). Benannt nach und bestückt von Werken des großen norwegischen Expressionisten Edvard Munch. Für Naturliebhaber bietet sich eine Bootsfahrt auf einen der Fjorde an. Von Bygdoy etwa aus lässt es sich gemütlich wieder zurück in die Stadt laufen – und vorbei am imposanten Skulpturenpark. Im Frühjahr und Sommer treffen sich die Osloer hier zum Picknick. Warum nicht selbst einmal Decke, Snacks und Getränke einpacken und einen entspannten Tag im Grünen verbringen?
Nightlife: Auch hier gilt: Billig gibt’s nicht. Muss aber auch nicht. Stattdessen lauten im Osloer Nachtleben trendy, modern, angesagt die drei Grundpfeiler. Trendy: Da wäre die stylishe Ice-Bar, die zwar 19 Euro Eintritt (inklusive einem Getränk) kostet, aber wirklich jeden Cent wert ist. Nirgendwo lässt es sich besser bei einem Wodka über das Leben sinnieren als zwischen Eisblöcken und eingemummt in Eskimojacken, die von der Bar gestellt werden.
Modern: Den besten Blick auf die norwegische Hauptstadt hat man zweifelsohne von der imposanten Skybar hoch oben im Radisson Blue. Bei einem Bier, ja wirklich nur einem, (Achtung: der goldene Trinkspaß kostet 13 Euro!) leuchten die Lichter der Stadt ganz besonders intensiv. Angesagt: Nirgendwo anders läuten die Osloer ihren Feierabend lieber ein als bei “Herr Nilsen”. Zu Jazzmusik (oft live) werden kleine Snacks und diverse Alkoholika gereicht.





