Halloween-Spezial: Bodies, die Geisterstadt

Bod.JPGHeute ist Halloween. Gespenster und Untote sind an diesem Tag angeblich allgegenwärtig. Alles unfug? Die amerikanische Geisterstadt Bodies in Kalifornien zeigt, welchen Reiz unbewohnte, geheimnisvolle und verlassene Städte haben können. Eine Vorstellung.

Wer Bodies betritt, geht auf eine Zeitreise. Egal, ob er will oder nicht. Obwohl alles real ist, wirkt die Umgebung dennoch surreal. Staub ist aufgewirbelt, Menschen laufen durch die Häuserruinen. Ich schließe die Augen, höre in meinem inneren Ohr Musik. Stelle mir vor, wie eine Bardame zu lauten Countryklängen Whiskey ausschenkt. Die Minenarbeiter kriegen garnicht genug davon, bedrängen die leicht bekleidete Dame. Ich öffne meine Augen und stehe vor dem Saloon. 65 Bars und Etablissements dieser Art gab es zur Blütezeit der Stadt. Alte Stühle, mitgenommene Tische und halbvolle Flaschen erinnern noch immer an die Exzesse, die eines Tages wohl hier gefeiert wurden. Zu einer Zeit, in der Bodies noch eine Goldgräbersiedlung. Irgenwann Ende des 19. Jahrhunderts. Alles wirkt so, als wäre es erst gestern verlassen worden. Doch mein Eindruck täuscht. Seit über 80 Jahren ist Bodies eine Geisterstadt – menschenleer, einsam und unbewohnt.

Köln

Köln.JPGBeste Reisezeit: Frühjahr, Sommer, Herbst

Shopping-Tipp: Köln und Konsum – das passt! Dabei hat der Käufer die Qual der Wahl: Shoppen im Zentrum, den Passagen oder den Ringen? Ich würde nach wie vor raten, die Hohe Straße und Schildergasse bei einem ausgiebigen Bummel zu erkunden. Hier gibt es erwartungsgemäß die Dauerbrenner wie H&M, Görtz oder Hunkemöller. H&M hat hier sogar ein eigenes Unterwäschegeschäft. Architekturinteressierte sollten in der Schildergasse einen Blick auf das Weltstadthaus werfen, das Peek&Cloppenburg beherbergt und von seiner Form an einen gigantischen Wal erinnert.

 

Tanger

Tanger.JPGBeste Reisezeit: Frühjahr, Herbst

 Shopping-Tipp: Gleich vorweg: Auch wenn Tanger so nah am europäischen Kontinent liegt, es ist Afrika. Und wo kann man besser als in Marokko handeln? Also: Der vorgegebene Preis auf den Souks ist meist total überteuert. Bis zu 50% Nachlass können durch geschickten Handel erreicht werden. Wer dabei nur wenige Sätze (Schul-)Französisch spricht, kann besser auf den Händler und seine Forderungen eingehen. Generell aber lohnt sich ein Besuch der Souks ungemein: Nirgendwo anders lassen sich so landestypische Mitbringsel, Accessoires (wie bunt bestickte Schals) oder Leder(schuhe- und taschen) einkaufen wie auf diesem großen Basar.

Weimar

Weimar.JPGBeste Reisezeit: Frühjahr, Sommer, Herbst

Shopping-Tipp: Gleich vorweg: Eine Shopping-Reise nach Weimar lohnt kaum, die Vorzüge der Stadt sind eindeutig andere. Auch wenn die Fußgängerzone klein und gemütlich ist und die kleinen Geschäften zum Stöbern einlädt, so fehlt es an größerer Auswahl. Da ein City-Trip aber nicht ohne ein kleines Souvenir vonstatten gehen sollte, könnte sich ein Besuch in der Goethe-Passage lohnen. Hier gibt es einige hübsch anzusehende Frauenmarken, wie Mango, Esprit oder Comma.

Los Angeles

LA5.JPGBeste Reisezeit: Frühjahr oder Sommer

Shopping-Tipp: Als Jagdrevier für Shopping-Victims ist Los Angeles „the Place to be“. Doch wer meint, eine erfolgreiche Shopping-Tour in Los Angeles findet ausschließlich  auf dem Rodeo Drive statt, der täuscht. Stattdessen lauten La Brea Avenue, Melrose Avenue und Abbot Kinney Boulevard die Zauberwörtchen. Hier gibt es kleine Geschäfte, facettenreiche Boutiquen und ausgefallene Concept-Stores, in denen es sich (mehr oder weniger) bezahlbar shoppen lässt. Wer es hingegen doch auf die typischen USA-Marken wie DKNY, Victoria’s Secret oder Banana Republic abgesehen hat, wird im Beverly Center (www.beverlycenter.com) fündig – circa 160 verschiedene Boutiquen und Designerläden erwarten Einkäufer dort.

Zagreb

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Beste Reisezeit: Frühjahr und Herbst

Shopping-Tipp: Die Ilica ist die größte Shopping-Meile in Zagreb. Neben traditionellen kroatischen Produkten  in kleinen Einzelhandel-Shops haben sich hier auch die großen Shopping-Center der westlichen Luxusgüterindustrie beheimatet. Tipp für die Männer: Da die Auswahl an Geschäften wirklich immens ist, sollten sich die Herren in eines der gemütlichen Straßencafés setzen und bei einer Tasse Kaffee auf die Liebste warten. Die Avenue Mall ist ganz nach dem Vorbild amerikanischer Konsumtempel gebaut. Über 130 Geschäfte, dazu Kinos, Restaurants, Cafés, Bars und ein großer Food Court sind bei Regen eine gute Alternative zum nicht überdachten Shopping in der City.

Straßburg

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Shopping-Tipp: Straßburg verfügt über einige sehr hübsche Einkaufsstraßen und Passagen. Bei der Auswahl an Geschäften ist es schwer, nur zwei oder drei hervorzuheben. Besonders interessant aber sind meiner Meinung nach die Marken, die es bei uns nicht gibt. Zum Beispiel „La Redoute“ in der Rue des Hallebardes 22: der Name verrät es schon – hier gibt es sehr preiwerte Mode, die aber nicht  qualitativ schlechter ist als so manches großes Labels. Zwar im oberen Preissegment anzusiedeln, aber dennoch ein absolutes Muss für Straßburg-Shopper sind die „Galeries Lafayette“ (Rue du 22 Novembre 34). Im französischen Kult-Kaufhaus werden Parfüms, Kosmetikartikel, Bekleidung, Lederwaren und Lebensmittel verkauft.  In den „Centre Halles“ befinden sich etwa 120 Boutiquen, die sich auf  Schuhen, Düfte, Wäsche, Wein und Feinkost spezialisiert haben.

Amsterdam

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Beste Reisezeit: Frühjahr, Sommer, Herbst

Shopping-Tipp: Das Gute gleich vorweg: auch wer nur einen Tag zum Shoppen in Amsterdam Zeit hat, kann seine Besorgungen erledigen. Auch an einem Sonntag! Denn in der Innenstadt haben die Geschäfte auch an diesem Tag geöffnet. Das meiste Treiben ist dabei – auch unter der Woche – rund um die Kalverstraat, der bekanntesten Einkaufsstraße der Stadt.

Aber auch Damstraat und  Nieuwmarkt stehen der großen und bunten Geschäftsvielfalt in nichts nach. Wer auf der Suche nach wirklich ausgefallenen Schuhen ist, der sollte bei „Dr. Adams“ einen Stop einlegen. Schuh-Fans aufgepasst! Die Leidsestraat wird nicht umsonst von manch einem auch Schuhstraße genannt. Besonders empfehlenswert sind etwa „Shoe Baloo“ oder „Paul Warner“ – wenn sie im Schlussverkauf reduziert haben, dann gibt es wahre Schnäppchen zu machen. Und keine Sorge: Dort gibt es keine Klogs, sondern trendige Highheels, niedliche Ballerinas oder protzige Stiefel zu kaufen.

Frankfurt

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Beste Reisezeit: Frühjahr, Sommer und  Herbst

Shopping-Tipp: Frankfurt ist mit Sicherheit allein wegen den Dutzenden exzellenten Shopping-Möglichkeiten eine Reise wert! Es wäre einfach an dieser Stelle, die Zeil mit allen großen Namen, wie H&M, Esprit, Peek&Cloppenburg, etc. zu nennen. Stattdessen möchte ich auf weniger bekannte Designer verweisen, die Mode zu bezahlbaren Preisen anbieten, sich dadurch aber keine Miete in einer der edlen Passagen (MyZeil, Zeilgalerie, Schillerpassage) leisten können. So zum Beispiel Hanna White (Sandgasse 11, Frankfurt City)

Brüssel

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Beste Reisezeit: Frühjahr und Sommer

Shopping-Tipp: Brüssel hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem europäischen Modezentrum gewandelt. Neben Edouard Vermeulen (der den europäischen Adel einkleidet), lassen sich in den Straßen rund um die Rue Antoine Dansaert, Boulevard de Waterloo  und Avenue Louise Boutiquen finden, die für fast jeden Style einen ganz besonderen Chic parat erhalten, allerdings nicht immer günstig sind.  Angeblich soll Popstar Madonna im „Stijl“ (Rue Antoine Dansaert 74) einkaufen, der Topadresse für belgische Designermode, die sich weltweit einen Namen gemacht hat. Schnäppchenjäger finden im „Outlet Store White Design 2“ Restbestände auslaufender Designerserien (Rue de la Regènce 61b).

Mailand


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Beste Reisezeit: Frühjahr, Herbst, Sommer, Winter

Shopping-Tipp: Mailand ist bekannt für seine weltbekannten Designer. Italienische Marken haben sich weltweit einen Namen gemacht. Wer Haute Couture will, dafür aber bei weitem nicht den Originalpreis ausgeben will, der könnte etwa dem Serravalle-Outlet-Center (http://www.mcarthurglen.it/serravalle/) einen Besuch abstatten. 180 Geschäfte bieten Designerware vergünstigt an, dazu gibt’s Accessoires, Kosmetik und Homewear. Vor allem, wer auf Desigual steht, kann hier fündig werden. Diese Marke ist doch noch recht selten in Outlets anzutreffen. Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, lohnt sich auch eine Reise in den jeweiligen Schlussverkaufsmonaten. Im Juli (erster Samstag im Monat) beginnt in Mailand der Sommerschlussverkauf, nach den Feiertagen im Januar findet der Winterschlussverkauf statt. Hier gibt’s satte Rabatte.

Prag

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Shopping-Tipp: Beliebte Mitbringsel aus Prag sind der Kräuterlikör Becherovka oder Karlsbader Oblaten. Aber auch Kleidung, Taschen und Schmuck lassen sich gut und günstig in der tschechischen Hauptstadt kaufen. Die Einkaufspassage Mysilbek (Na prikope 21) beherbergt alle großen Modeketten, aber auch kleine Geschäfte. Tschechische Designer haben sich sowohl in der Altstadt, als auch der Neustadt niedergelassen. Bei „Timoure et group“ (www.timoure.cz) etwa probieren sich zwei junge Designerinnen an einfallsreichen Schnitten für den Alltag. Ihre bevorzugten Farben sind schwarz, grau, blau und weiß – echte Klassiker eben!

Las Vegas

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Shopping-Tipp: Wer in Las Vegas shoppen gehen will, für den führt kein Weg am am Las Vegas Premium Outlet (http://www.premiumoutlets.com/outlets/outlet.asp?id=61) vorbei. Die 140 Geschäfte bieten eine schöne Angebotspalette an, in der sicherlich jeder fündig wird. Neben typisch amerikanischen Marken, wie DKNY, Michael Kors oder Calvin Klein, verkaufen auch wenige bekannte Labels vergünstigte Mode. Bei Charlotte Russe gibt es traumhafte Schuhe, die sich gleich für das abendliche Ausgehen in Vegas eignen. Aber auch Chez Magnifique, Dressbarn, Rue21 oder Zumiez sind in Deutschland kaum bekannt, haben aber ein tolles Angebot und Waren, die nicht jeder trägt.

Ljubljana

Lub1.JPGBeste Reisezeit: Frühjahr, Sommer und  Herbst

Shopping-Tipp: Natürlich gibt es sie in Ljubliana auch schon längst: die großen Modelabels. Doch davon sollte man hier Abstand nehmen und ein wenig Zeit einplanen, um die lokalen Geschäfte zu erkunden. In der Stadtmitte können Reisende unter anderem Bekleidung anerkannter slowenischer Designer, Glas- und Kristallprodukte, Antiquitäten oder Erzeugnisse des slowenischen Kunstgewerbes einkaufen. Tipp: Die Marke “Ljubljana Quality Selection” kennzeichnet kleine Geschäfte, deren Angebot und Qualität hohe Standards erreichen.

Düsseldorf

Beste Reisezeit: Frühjahr, Sommer

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Shopping-Tipp: Düsseldorf bezeichnet sich gerne selbst als die Modehauptstadt Deutschlands. Wer schon einmal über die Kö gelaufen ist, der weiß auch warum. Sie gilt als exklusivster Kilometer Deutschlands und Markenzeichen Düsseldorfs. Ein Bummel lohnt sich, auch wenn das Portemonnaie lieber nicht gezückt werden sollte. Denn das könnte zum finanziellen Riun führen. Die nahe gelegene Schadowstraße hingegen bietet Mode für jedes Budget an, hier sind alle bekannten Modeketten vertreten. Immer mehr lohnt sich aber auch ein Besuch der Altstadt zum Shoppen. Hier haben sich Boutiquen und Avantgarde-Läden mit Kuriosem und Trendigem niedergelassen. Die Kombination von Museen, Galerien, Boutiquen und Gastronomie macht das Altstadt-Shopping abwechslungsreich.

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